[Ausbildung]
[Mitgliederlogin]
[Terminübersicht]
Januar 2012 Februar 2012 März 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2 3 4 5
6 7 8 9 10 11 12
13 14 15 16 17 18 19
20 21 22 23 24 25 26
27 28 29
[Besucherzähler]
259100
HeuteHeute723
GesternGestern983
Diese WocheDiese Woche723
Dieser MonatDieser Monat4945
GesamtGesamt259100

[Spezialkurs - Gruppenführung]

1. Kursziel

Der Bewerber soll in Theorie und Praxis mit den Grundelementen der Gruppenführung und deren Zusammenwirken vertraut gemacht werden. Nach Abschluss des Kurses soll er

  • die Grundelemente der Gruppenführung kennen.
  • Erfahrungen über deren Zusammenwirken innerhalb der Tauchgruppe besitzen.
  • Gruppenmitglieder einschätzen können.
  • auf Gruppenmitglieder eingehen können.
  • die Kommunikation innerhalb von Tauchgruppen sicherstellen können.
  • Tauchgruppen über und unter Wasser absichern können.
  • die Aufgaben der Sicherungsgruppe kennen.

2. Voraussetzungen

Mindestalter:

  • Mindestalter: 15 Jahre; bei Minderjährigen ist die Einverständniserklärung der sorgeberechtigten Eltern (in der Regel beider Elternteile) erforderlich.

Ausbildungsstufe:

  • DTSA-*; ersatzweise genügt eine vergleichbare Qualifikation entsprechend der VDST-Äquivalenzliste.

Anzahl der Pflichttauchgänge:

  • 15 geloggte Tauchgänge.

Sonstiges:

  • Ärztliches Attest bzw. gültige Tauchtauglichkeitsbescheinigung.

3. Inhalte der Ausbildung

Lerneinheiten:
In 4 Lerneinheiten wird das Wissen für die Gruppenführung unter Wasser vermittelt. Durch seperate Betrachtung der einzelnen Grundelemente der Gruppenführung sollen die wichtigsten Zusammenhänge dieses komplexen Gebietes deutlich gemacht werden. Ebenso soll das Zusammenwirken dieser Elemente innerhalb von Gruppen dargestellt werden. Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, bei der Durchführung von Tauchgängen als Gruppenführer Sicherheit und Ruhe ausstrahlen zu können, sicher aufzutreten und zu agieren und Tauchgänge im Ergebnis sicher gestalten zu können. Außerdem sollen Rolle und Aufgaben einer Sicherungsgruppe (an Land oder an Bord) behandelt werden.

Lerninhalte:

  • Techniken zur Führung über und unter Wasser.
  • Elemente der Gruppenführung.
  • Kommunikation der Gruppe.
  • Eingehen auf die Gruppenteilnehmer.
  • Briefing und Nachbriefing.
  • Beobachten, Entscheiden und Reagieren bei Vorkommnissen.
  • Orientierung als Sicherheitselement.
  • Rolle der Orientierung bei der Gruppenführung.
  • Aufgaben der Sicherungsgruppe an Land oder an Bord.
  • Führen von Tauchgangslisten.

Praktischer Teil:

Gesamtzahl der Tauchgänge: 4. Die Tauchgänge sollen als gezielte praktische Übungen die Theorie untermauern und dem Bewerber Gelegenheit bieten, diese unter Anleitung anzuwenden. Die Tauchgänge sollen in 3-er bis maximal 5-er Gruppen (je nach Sichtweite unter Wasser) durchgeführt werden.

Bei jedem Tauchgang wird eine Sicherungsgruppe eingeteilt, um auch diese Aufgabe ständig zu üben. Es sollen folgende Aspekte der Gruppenführung geübt werden:

  • Organisation der Tauchgruppe.
  • Durchführen des Briefings.
  • Lernen, wie die Verantwortung für eine Gruppe getragen werden kann.
  • Kennenlernen von Verhaltensweisen, mit denen Gruppen geführt werden können.
  • Beobachten der Gruppe im Wasser.
  • Erfassen von Vorgängen beim Tauchen innerhalb der Gruppe.
  • Lernen, auch kleinen Vorkommnissen die nötige Aufmerksamkeit zu schenken.
  • Treffen, Mitteilen und schnelles Umsetzen von Entscheidungen in Richtung Sicherheit.
  • Setzen und Absichern einer Signalboje.
  • Ansprechen von Vorgängen während des Tauchgangs beim Nachbriefing.

Nachbriefing:

Im Nachbriefing wird der abgelaufene Tauchgang analysiert. Das besondere Augenmerk liegt dabei auf den Punkten, die in der Theorie besprochen wurden und die durch die Praxis vertieft werden sollen. Besonders wichtig ist der Aspekt, dass jeder Teilnehmer dazu ermuntert werden soll, ohne Hemmungen seine Sicht der Dinge zu erläutern. Diese Vorgehensweise dient allen Gruppenmitgliedern als Rückmeldung für Verhalten, Handlungen, Reaktionen während der Tauchgänge mit dem Ziel, daraus zu lernen.

4. Erfolgskontrolle

Der Ausbilder stellt fest, ob der Bewerber das jeweilige Kursziel erreicht hat. Dies geschieht im theoretischen Teil in Form von Lehrgesprächen und im praktischen Teil durch Analyse der Tauchgänge im Hinblick auf die Umsetzung der Lerninhalte.

5. Beurkundung

Nachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem Spezialkurs ist der offizielle VDST-Spezialkurs-Einkleber für den Taucherpass.

Stand: 01.01.2010

 
[Downloads]

VDST - Spezialkurs - Gruppenführung

[Einkleber]

Einklebeurkunde - Spezialkurs Gruppenführung

[Kontakt]

Ausbildungsleitung
der Tauchgemeinschaft Papenburg 1979 e.V.

ausbildung@tgp-papenburg.de